26.03.2014

Tiere und Sprichwörter

Heute malen oder basteln wir nicht - heute gibt es auch keinen wissenschaftlichen Versuch im Tierlexikon. Es geht dieses Mal um Worte: Es gibt nämlich eine Menge toller Sprichwörter und Redenwendungen, die mit Tieren zu tun haben.

Zum Beispiel: Bestimmt habt ihr schon einmal gehört, dass man sagen kann "Jemand reihert", wenn gemeint ist, dass jemand sich übergeben muss. (Allerdings ist das kein wirklich feiner Ausdruck, also Vorsicht beim Umgang damit!)
Die Redewendung hat damit zu tun, dass Reiher keine Hosentaschen haben - die müssen ja irgendwie Fische und Frösche, Schlangen oder Würmer zu ihren Jungen ins Nest bringen, wenn sie die weit entfernt vom Brutplatz gefangen haben. Also wird die Beute verschluckt, im Magen heimgeschleppt und dort - na ja - hervorgewürgt. Der Reiher reihert, aber Störche oder Kormorane tun es ebenso.
Ein Blue Heron, ein Blaureiher in Florida hat fette Beute gemacht. Der Fisch ist zu glitschig, um ihn im Schnabel sicher tragen zu können - deshalb wird er kurzerhand verschluckt.

Und so sieht er aus, wenn er gereihert hat, der große Vogel: Eigentlich ganz fit. Für diese Tiere ist eben das Hervorwürgen des Mageninhaltes für die Jungen ganz normal.

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Überlegt einmal, was die folgenden Sprichwörter und Redensarten bedeuten, die mit den Tieren zu tun haben, die wir zuletzt vorgestellt haben. Vielleicht habt ihr ja auch eine gute Erklärung wie sie zustande gekommen sind?

  • ....gehen wie ein Storch im Salat...
  • ...da brat´ mir einer einen Storch!
  • Wenn die Störche zeitig reisen, kommt ein Winter von Eisen.
 
  • ...sei kein Frosch!
  • Man kann mit einem Frosch nicht über das Meer reden, und mit einem Schmetterling nicht über den Winter.
  • ...einen Frosch im Hals haben...
Viel Spaß dabei!

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